Alex Müller, Gitarre

Alex Müller (Gitarre)

 

 

Man kann bei jedem Gig vom ersten Ton an hören, wessen Einfluss durch die Finger von Alex Müller spricht: Sein großes Vorbild Ritchie Blackmore. Dabei wirkt sein Spiel nie simpel kopiert oder als Abklatsch, sondern immer frisch und present im Hier und im Jetzt, teilweise neu interpretiert und wie aus seinem Innersten heraus. Dabei ist bei ihm besonders das Feeling der siebziger Jahre, der MK II oder III Ära aus der Blütezeit der siebziger Jahre herauszuhören, verbunden mit viel Improvisation und Spontanität, um den Zuhörer mitzureißen und den Versuch zu unternehmen, ihn in diese spannende Vergangenheit zurückzuversetzen. Aber auch die Einflüsse aus den späteren Phasen, der Rainbow-Ära mit mehr melodischen und klassischen Einflüssen sowie der danach folgenden Ära in den achtziger Jahren werden bei Alex möglichst authentisch dargeboten. Der Zuhörer kann je nach Song durch die verschiedenen stilistischen Phasen Blackmores eintauchen. Nicht zu vergessen die wilden Duelle und zweistimmigen Passagen mit dem Organisten Stefan Funk, welche den Stil von Deep Purple besonders kennzeichen und den Zuhörer in den Bann ziehen. Alex gibt auf der Bühne alles und will den Zuschauer durch eine mitreißende Bühnenshow abholen!

Bei Blackmore findet sich immer eine Melange aus Klassik, Blues, Gypsy-Jazz und vor allem gespickt mit melodischen Einflüssen aus Osteuropa und dem Orient. Nicht verwunderlich, dass Blackmore unter anderem Django Reinhardt als eines seiner Vorbilder genannt hat. Und dies immer im Rock-Kontext und in einem geschmackvollen Stil, der einmalig und unverwechselbar ist – bis heute.

Wie er zu Deep Purple kam: Spätestens als Alex die Videos von Scandinavian Nights von 1972 und  California Jam von 1974 sah, war es um ihn geschehen. „Die Live-Performances aus dieser Zeit haben mich umgehauen!“

Weitere Einflüsse sind: Jimi Hendix, Yngwie Malmsteen, Uli Roth, Jimmy Page, Brian May, Stevie Ray Vaughan und Angus Young, Klassische Musik (vor allem Barock- und Rennaissance), Blues & Jazz

Lieblingsplatten: In Rock (1970), Live In Copenhagen (1972), Machine Head (1972)

Lieblingssongs: Child In Time, Speed King, Lazy, Burn

Equipment:
–  Gitarren: Fender Stratocaster (Originale aus den siebziger Jahren (1972, 1974), Fender Custom Shop 1961)
–  Amps: Framus Dragon (90er J.), Marshall Superlead 100W Reissue (modifiziert von Martin Weber)
–  Boxen: Vintage Marshall 4×12“
–  Effekte: Lexicon Super-Prime-Time-Delay (80er J.), MXR Phase 90, Schulte Compact Phasing A (70er J.)

Alex hat sich kürzlich auch zwei Marshall Major 200W Amps ( 1967 u. 1969), die Blackmore bis Anfang der neunziger Jahre spielte, beschafft und lässt sie zur Zeit nach den Originalspezifikationen Blackmores aus den frühen Siebzigern modifizieren. Es könnte also noch lauter werden 🙂

 

 

 

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